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Obwohl es in der gestrigen Vollmondnacht schon etwas kühl war, hab ich den Mond lange beobachtet, bewundert und natürlich fotografiert 😉 und ein passendes Gedicht hab ich auch gefunden :-)!

Vollmond

„Oh“, rief ein Glas Burgunder,
„Oh Mond, du göttliches Wunder!
Du gießt aus silberner Schale
Das liebestaumelnde, fahle,
Trunkene Licht wie sengende Glut
Hin über das nachtigallene Land–“

Da rief der Mond, indem er verschwand:
„Ich weiß, ich weiß! Schon gut! Schon gut!“

Joachim Ringelnatz (1883-1934)