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Heute feiern wir das Fest der Hl. Barbara, die die Schutzpatronin der Bergleute ist. Nach einer Legende soll sich ein Kirschbaumzweig in ihrem Kleid verfangen haben, als man sie in den Kerker sperrte. Diesen hat sie mit dem Wasser aus ihrem Trinknapf gepflegt. Am Tag, als sie zum Tode verurteilt wurde, blühte der Zweig auf und sie wusste, dass sie nach ihrem Tod zu neuem Leben erblühen werde.

Es ist daher Brauch, am 4. Dezember einen Kirschzweig (Apfel-, Forsythien-,Holunder-,Kastanien- oder Pflaumenzweig ist ebenso möglich) zu schneiden und in das geheizte Zimmer zu stellen. Blüht der Zweig zu Weihnachten, bringt dies Glück und Gesundheit für das nächste Jahr.

blühender Zweig

Wie sich die Knospen des Barbarazweiges öffnen,
so soll sich auch der Mensch dem Licht auftun.

Johann Georg Fischer (1816-1897)

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